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Domain-Check

Kann jemand E-Mails verschicken, die aussehen, als kämen sie von Ihnen? Drei Einträge im DNS Ihrer Domain entscheiden das. Dieses Werkzeug liest sie und sagt Ihnen in Klartext, was fehlt.

Das Symptom

Die Rechnung kam angeblich von Ihnen

Ein Kunde ruft an: er hat eine Zahlungsaufforderung mit Ihrem Namen, Ihrer Signatur und einer fremden Bankverbindung bekommen. Sie haben nichts verschickt. Der Absender war gefälscht, und der Kunde konnte das nicht erkennen.

Ob so etwas möglich ist, hängt nicht von Ihrem Postfach ab, sondern von drei Einträgen im DNS Ihrer Domain. Sind sie da und richtig, weisen Empfänger solche Nachrichten ab. Fehlen sie, kommt alles durch.

Was hier geprüft wird

  • SPF: welche Server dürfen in Ihrem Namen senden
  • DKIM: trägt jede Nachricht eine prüfbare Unterschrift
  • DMARC: was Empfänger mit Fälschungen tun sollen, und ob Sie davon erfahren
  • Dazu der Mailweg (MX) und, als Kür, MTA-STS
Das Werkzeug

Ihre Domain prüfen

Geben Sie die Domain ein, die hinter Ihren E-Mail-Adressen steht, also den Teil nach dem @. Die Prüfung dauert wenige Sekunden.

Domain eingeben

Noch keine Prüfung

Gesendet wird nur der Domainname, an einen öffentlichen DNS-Dienst (Google, ersatzweise Cloudflare). Nichts wird gespeichert.

Die drei Bausteine

Warum alle drei nötig sind

Jeder Eintrag beantwortet eine andere Frage. Erst zusammen ergeben sie einen Schutz, den Empfänger auch durchsetzen.

SPF

Wer darf senden

Eine Liste der Server, die für Ihre Domain E-Mail verschicken dürfen. Steht der Absender-Server nicht darauf, ist die Nachricht verdächtig. Für Microsoft 365 gehört spf.protection.outlook.com hinein, dazu jeder weitere Dienst, der in Ihrem Namen sendet.

DKIM

Ist die Nachricht echt

Ihr Mailserver unterschreibt jede Nachricht mit einem Schlüssel, dessen Gegenstück im DNS liegt. Empfänger prüfen damit, ob die Nachricht wirklich von Ihnen kommt und unterwegs nicht verändert wurde. Bei Microsoft 365 schaltet man das mit zwei CNAME-Einträgen frei.

DMARC

Was mit Fälschungen passiert

Die Anweisung an Empfänger: zustellen, in den Spam schieben oder abweisen. Und die Adresse, an die sie Berichte schicken. Ohne DMARC bleiben SPF und DKIM Empfehlungen, die niemand durchsetzen muss. Der übliche Weg: erst beobachten (p=none), dann verschärfen.

Der Check prüft die Einträge, nicht Ihren tatsächlichen Mailverkehr. Er kann nicht sehen, ob Ihr Newsletter-Dienst korrekt unterschreibt oder ob ein Drucker im Keller noch ohne SPF-Eintrag Scans verschickt. Dafür sind die DMARC-Berichte da, die Sie nach Einrichtung bekommen.
Es wird nichts gespeichert und nichts über Sie erhoben. Die Prüfung stellt DNS-Abfragen zu dem eingegebenen Namen an einen öffentlichen Auflöser, so wie es jeder Browser beim Aufruf einer Webseite tut.

Das war die Absenderseite

Wer in Ihrem Haus Administrator ist und wie viel Macht diese Konten haben, ist die andere Seite derselben Frage. Der Rollen-Check beantwortet sie.

Zum Rollen-Check

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